Fugenverguß gemäß TL Fug-StB 01 und DIN EN 14188-1, Typ N2

38,50 €

(3,84 € pro kg)

inkl. MwSt.

Fugenvergussmasse FVG 10

 

Polymermodifizierte bitumenhaltige Fugenmasse gemäß TL Fug-StB 01 und DIN EN 14188-1, Typ N2

I

Zum Verfüllen von Fugen auf allen Verkehrsflächen aus Beton und Asphalt

Pappgebinde zu 10 kg

 

 

Als Stückware oder auf Palette lieferbar

Palette bei 10 kg Blocks je 80 Stk

            bei 25 kg Blocks je 40 Stk 

 

 

Erfüllt die Anforderungen der „Technischen Lieferbedingungen für Fugenfüllstoffe in Verkehrsflächen“ (TL Fug-StB 01) sowie der DIN EN 14188-1, Typ N2.

Menge

Technisches Merkblatt

 Die Fugenmasse gemäß TL Fug-StB 01 und DIN EN 14188-1, Typ N2

 Allgemeines Die Fugenvergußmasse FVG 10 eignet sich zum Verfüllen von Fugen auf allen Verkehrsflächen aus Beton und Asphalt.

Die Fugenvergußmasse erfüllt die Anforderungen der „Technischen Lieferbedingungen für Fugenfüllstoffe in Verkehrsflächen“ (TL Fug-StB 01) sowie der  DIN EN 14188-1, Typ N2.

 Die Fugenvergußmasse FVG 10 zeichnet sich   aus:

 plastisch elastisch eingestellt, daher optimaler Ausgleich zwischen Bewegungsaufnahme und Spannungsabbau in der Fuge  ausgelegt für eine mögliche Änderung der Fugenspaltbreite von bis zu 25 %  sehr gute Gebrauchseigenschaften bei Wärme und Kälte  gutes Haftvermögen an mineralischen Untergründen  hohe Alterungsbeständigkeit  resistent gegen wässrige Lösungen, Salze, verdünnte Säuren u.a.  bitumenhaltiger Baustoff und daher problemlos zu recyceln  unterliegt der zertifizierten Werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) gemäß DIN EN 14733 und ist CE-gekennzeichnet

 Verarbeitung Aufschmelzen der FVG 10 : Vergussmasse ist in einem mit Rührwerk, thermostatgesteuerten Brenner und Thermometer ausgerüsteten Schmelzkessel langsam auf die Verarbeitungstemperatur aufzuschmelzen. Bei Kocher die keine mechanischen Rührer haben sollte die Masse beim Erhitzen per Hand gerührt werden mit einem Rührstock und mit einem Thermometer überwacht werden. Bei einfachen Bitumen-Schmelzkesseln dieser Art besteht die Gefahr der Überhitzung der Masse mit der Folge, dass die zur Stabilisierung und Vergütung der Produkte beigefügten Polymere und Füllstoffe absinken oder zerstört werden. 

 Die Verarbeitung der Vergußmasse erfolgt bei einer Vergießtemperatur von ca. 160 - 180°C.  

Das Aufschmelzen der Vergussmassen soll nur in vorher gesäuberten, d. h. in von festgebrannten Rückständen befreiten Kochern vorgenommen werden.

  Vorbereitung der Fuge: Die Fuge ist zu reinigen (Bürstenmaschine) und mit Pressluft auszublasen. Dabei muss auf eine räumliche Trennung zwischen den Reinigungs- und Vergussarbeiten geachtet werden.  Um die nach Normvorschrift geforderte Haftfestigkeit der Vergussmasse an Wandungen zu erreichen, ist die zu vergießende Fuge bis zur Oberkante mit dem entsprechenden Voranstrich zu behandeln. Es ist zu empfehlen, auf beiden Seiten einen Streifen von 1 cm Breite auf der Fahrbahn mitzustreichen (Haftung bis zur Kante). Der Voranstrich hat die Aufgabe, den an allen Fugen haftenden Staub zu binden und eine Haftschicht zu bilden, die sich mit der eingebrachten Vergussmasse innig verbindet und so eine Verankerung zum Untergrund gewährleistet. Bei nachgeschnittenen Fugen und Rissen ist dies ebenso zu empfehlen. Eine Vorbehandlung der nachgeschnittenen Fugen und Risse durch eine Heißluftlanze macht dies nicht mehr erforderlich.

 

Merkblatt

Vergießen der Fuge: Die vorbehandelte Fuge sollte nur bei trockenem Wetter vergossen werden. Folgende Punkte sind beim Verguss zu beachten: 1. Die zu vergießenden Fugen sollten eine Oberflächentemperatur von über 0°C haben. 2. Die Fugen müssen staubfrei und trocken sein. 3. Der aufgebrachte Voranstrich muss abgetrocknet sein (Fingerprobe). 4. Die Vergussarbeiten sind mit geeigneten Vergussgeräten durchzuführen. Als praktisch haben sich schmale, rechteckige Vergusskannen mit großen Handbügeln und langgezogenem Ausguss bewährt. 5. Die Vergussmasse muss beim Vergießen die vorgeschriebene Temperatur haben. Wird die Verarbeitungstemperatur stark unterschritten, leidet das Gießvermögen und die Masse füllt die zu vergießenden Fugen nicht voll aus. Es besteht die Gefahr der Hohlraumbildung, die dann unter dem rollenden Verkehr ein Nachsacken des Vergusses zur Folge hat (Eindringen von Wasser in den Unterbau). 6. Auch der schon erkaltete Rest aus den Vergusskannen sollte nicht mehr vergossen werden (Hohlraumbildung im Verguss). 7. Weil nach Erkalten bei allen Vergussmassen eine Volumenminderung eintritt, sollte das Vergießen in zwei Arbeitsgängen erfolgen. Unmittelbar nach Erkalten des ersten Vergusses ist der Nachguss anzuschließen, wobei die Arbeitsfolge so einzurichten ist, dass der Nachverguss auf die noch glänzende, saubere Oberfläche des Vorvergusses aufgetragen wird.  Auch beim Nachverguss ist darauf zu achten, dass die Verarbeitungstemperatur nicht unterschritten wird, damit eine homogene Verschmelzung gewährleistet bleibt. 8. Die heiß verarbeitbaren Fugenmassen sind bei Verkehrsflächen aus Beton so zu vergießen, dass sich eine wannenförmige Vertiefung von mind. 1 mm oder höchstens 6 mm unterhalb der Fahrbahnoberfläche bildet. Bei nicht abgefasten Fugen ist Überverguss zu vermeiden (gem. ZTV Fug-StB 01 Punkt 2.5.3 „Einbringen heiß verarbeitbarer Fugenmassen“).

 

Verbrauch Der Materialverbrauch für Vergussmasse (in kg) wird nach folgender Formel errechnet:

 

Der Voranstrichbedarf beträgt etwa 3 % der zu verarbeitenden Vergussmassenmenge.

Fugenlänge (in m) x Fugenbreite (in cm) x Fugentiefe (in cm) x Dichte (g/cm³) 10

 

Technische Daten Dichte [g/cm³] 1,12   Erweichungspunkt RuK [°C] ≥ 85  Verarbeitungstemperatur [°C] 160 - 180 (Masse nicht überhitzen)      Voranstrich  BITUNOVA® Haftgrund  Vorarbeiten   Fuge muss sauber und trocken sein  Reinigungsmittel

  Geräte: Benzine oder gebräuchliche Lösungsmittel. Bei Hautkontakt: Handwaschpaste  Sicherheitsdatenblatt  Ergänzendes Sicherheitsdatenblatt anfordern.

FVG-10
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